50 / 80 / 100 / 120
Für Personenwagen gelten allgemein 50 km/h innerorts, 80 ausserorts, 100 auf Autostrassen und 120 auf Autobahnen. Abweichende Signale gehen vor. Wetter, Sicht und Verkehr können ein langsameres Tempo erfordern.
Für Fahrten durch die Schweiz zählen eigene Regeln: Radarwarnungen, Geschwindigkeitslimiten und die Vorbereitung auf Autobahnen und Alpenrouten. Hier findest du die wichtigsten Unterschiede.
Schweizer Regeln und ReisehinweiseIn der Schweiz sind Radarwarnfunktionen und öffentliche Warnungen vor Verkehrskontrollen gesetzlich eingeschränkt.
Schweiz · Vor der Einreise
Wer mit einer im Ausland eingerichteten App in die Schweiz fährt, sollte die Warnfunktionen vorher prüfen. Schweizer Recht beschränkt nicht nur spezielle Radarwarngeräte. Art. 98a des Strassenverkehrsgesetzes erfasst auch öffentliche Warnungen vor behördlichen Verkehrskontrollen und die entsprechende Verwendung von Geräten, die hauptsächlich andere Aufgaben erfüllen.
Die Möglichkeit, eine Anwendung herunterzuladen, sagt nichts darüber aus, ob eine bestimmte Funktion in der Schweiz verwendet werden darf. Auch kostenlose öffentliche Warnmeldungen sind nicht allein deshalb erlaubt, weil kein Geld verlangt wird. Unser Ratgeber zu Radarwarnern in der Schweiz erklärt die verschiedenen Tatbestände und verlinkt den Gesetzestext.
Für Personenwagen gelten allgemein 50 km/h innerorts, 80 ausserorts, 100 auf Autostrassen und 120 auf Autobahnen. Abweichende Signale gehen vor. Wetter, Sicht und Verkehr können ein langsameres Tempo erfordern.
Prüfe vor einer Autobahnfahrt die Vignettenpflicht. Die Schweizer Jahresvignette kostet 40 Franken; es gibt eine Klebe- und eine elektronische Variante. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit beschreibt Fahrzeugklassen und Ausnahmen.
Plane genügend Zeit für Tunnel, Baustellen und Passstrassen ein. Richte deine Fahrt nach der aktuellen Signalisation und den offiziellen Verkehrsinformationen aus. Eine vorbereitete Route garantiert weder freie Fahrt noch unveränderte Bedingungen.
Prüfe Smartphone und Navigationsgerät, statt die Einstellungen aus Deutschland unverändert zu übernehmen. Das Schweizer Gesetz unterscheidet zwischen speziellen Geräten, öffentlichen oder bezahlten Warndiensten und der Nutzung von Mehrzweckgeräten für Warnzwecke. Es wäre deshalb zu pauschal, für jede Gerätekategorie dieselbe einfache Empfehlung zu geben.
Kontrolliere ausserdem die Gültigkeit deiner Vignette und bei der E-Vignette das registrierte Kontrollschild. Halte die Informationen für die Fahrt bereit, bevor du startest. Für Fragen zu einem konkreten Gerät oder Verfahren sind die zuständigen Behörden die richtige Anlaufstelle.
Offizielle Quellen: Art. 98a SVG (Fedlex), Tempolimits auf ch.ch und Vignette beim BAZG.
Geprüft am . Für die Weiterreise findest du eigene Hinweise zu Deutschland – Blitzer und App-Regeln und Österreich – Section Control, IG-L und Maut.
Schweizer Vorschriften gelten auch für Besucher mit ausländischem Fahrzeug oder Smartphone.
Kontrolliere Smartphone und Navigationsgerät vor der Einreise. Die Schweizer Regeln erfassen auch Warnfunktionen von Mehrzweckgeräten.
Für Personenwagen gelten allgemein 50 innerorts, 80 ausserorts, 100 auf Autostrassen und 120 auf Autobahnen. Beachte abweichende Signale.
Prüfe die Vignettenpflicht für deine Strecke und dein Fahrzeug. Die E-Vignette wird über das offizielle Via-Portal des Bundes angeboten.
Gehe die Einstellungen bereits vor der Reise durch. Eine im Ausland verfügbare Warnfunktion ist damit nicht automatisch in der Schweiz zulässig.
Die App ist für iPhone und Android verfügbar. Die Verfügbarkeit im Store ist keine Erlaubnis, Radarwarnfunktionen in der Schweiz zu verwenden.